Das ist nicht ganz korrekt.
Ich hab das Ganze ja gerade hinter mir. Habe meinen VW verkauft an einen Arbeitskollegen. Nur weil ich persönlich gut kenne, hab ich ihn mit meinen Kennzeichen nachhause fahren lassen.
Im Vertrag hatten wir Ort, Datum und Uhrzeit der Übergabe vermerkt.
ABER: Erst wenn der zuständigen KFZ-Meldestelle der Kaufvertrag als Kopie vorliegt (Fax etc. reicht), ist man aus der Haftung raus.
Ansonsten zum Topic:
Ich habe meinen Audi auch aus einer gut 350 km entfernten Stadt geholt.
Ich habe deshalb im Vorfeld soviel wie möglich am Telefon und via Email (Fotos) abgeklärt. Doch ein Restrisiko bleibt ja immer. Allerdings achte ich auch auf Dinge, die andere vielleicht belächeln. Ist der Verkäufer symphatisch? Wie kommt er rüber? Seriös? Familie? Wie lange hatte der das Auto? Was kann er im Detail dazu sagen etc.? Bei mir war es so, das ich auch keine Lust hatte, mal eben 70 Euro für ein Bahnticket zu vergeuden. Habe aus etlichen Inseraten meinen Audi rauskristallisiert. War sogar ein schöner Tag mit Käffchen bei einer netten Familie, langen Gesprächen und noch währenden Kontakt bezüglich des Audi.
Was will man mehr? Und weil alles so glatt lief, haben sie mir den Audi samt Kennzeichen überlassen (was sie ansonsten niemals machen wollten!) und ich konnte ohne Mehraufwand diesbezüglich nachhause fahren.

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