bin grad am überlegen einen kompressor auf nen 2.6 v6
zu bauen hat jemand so was schon mal gemacht und könnte
mir da mal ein paar erfahrungen und tips die bezüglich geben??
danke fex
....wenigsten überlegt. Ob es dann auch gelungen ist, das Ding fertig zu machen, darf bezweifelt werden. Ich habe schon mehrere dieser "Projekte" nacharbeiten dürfen und dabei sieht man doch recht häufig, das der Fehler oft bei den finanziellen Mitteln anfängt: Der Umbau selbst ist ja nicht nur mit dem Kauf der Teile gemacht (auch wenn z.B. schon Kompressoren ab 400€ in der Bucht zu haben sind).
Die Vorbereitung ist (wie immer) sehr wichtig: Angefagen mit dem Gang zum Prüfer eures Vertrauens...!
Ein Abgasgutachten läßt sich nicht wie bei den ganzen Gas-LPG-Heinis einfach so kopieren und das war´s dann. Die wollen/müssen auch leben und machen sowas ungern für lau.
Dabei sind handwerkliche Fertigkeiten sehr wichtig und der Verstand sollte auch wach sein und nicht von anderen (meißt Zuschauern) Dingen abgelenkt sein -ansonsten wird der nie fertig.
-----------------danke fürs lesen------aber jetzt dann mal zur eigentlichen frage:
Es gibt fertige Sets im Netz zu kaufen. Diese sind aber keinesfalls immer auch "plug&play", da kommen Benzindruck, Kühlung, Ladeluftkühlung, Krümmer, Kats (ja sowas haben wir in D), Kupplung, Abgasanlage, Bremsanlage, Ölkühlung,... sehr oft noch oben drauf! Also die erste (WICHTIGE) Frage sollte sein: Lohnt sich der Umbau auf Kompressor oder besser auf anderes Triebwerk? Wie viel kann/will ich da reinstecken (Euros und Zeit).
Aber wenn es einer nur mit Teilen aus E-Bucht macht - RESPEKT! (nicht das dort nichts günstiges zu finden ist/siehe z.B. ein Beemer-Tuner aus Bayern.) Habe schon einge "neue" Kompressoren/Turbos aus dem Intern****ufhaus gesehen, die schlimmer waren als orig Gebrauchte Teile.
Hier mal ein sehr interessanter Thread zum Thema, allerdings auf nem 2.8er AAH. Sollte sich aber in der Thamatik nicht zuuuu sehr unterscheiden.
http://www.audifieber.de/audiforum/threads/110288-Er-l%C3%A4uft!!-AAH-mit-Ladedruck!
Viel Spaß beim lesen!
MfG
Kalle
Seit April 2012: Audi 80 Typ 89 Coupé S2, 2,2 l R5 Turbo, 220 PS, BJ 90, Dunkelgrau metallic (Sommer)
Seit Aug 2011: VW Golf II GTI 8V, 1,8 l R4, 107 PS, BJ 91, Purple-Green FlipFlop (Winter)
Seit Sep 2010: Audi 80 Typ 89 Coupé S2, 2,2 l R5 Turbo, 220 PS, BJ 90, Smaragd Perleffekt -> Geschlachtet
Seit Mai 2007: Audi 80 Typ 89 Coupé, 2,8 l V6, 174 PS, BJ: 94, Gomera Perleffekt -> Verkauft
Bis April 2007: Audi 80 Typ 89 Limo, 1,6 l R4, 70 PS, BJ 91, Tornadorot -> Verkauft
Stimmt- das ist "same same". Aber wenn schon, dann den Kompressor UNTER die Brücke (so wie PES beim V8) und somit mehr Platz für einen (evtl) Ladeluftkühler zu haben...aber das nur nebenher.
Und wenn nur bis ca 0,4 bar gefahren wird dann sind die Kosten auch zu senken, da die Basis nicht zu stark belastet wird.
Es gab mal einen Kompressor Umbau von G-Poqer /ASA für nen A6 -muß nochmal schaun ob ich da noch n Bild finde. Das war ein Umbau mit deren Radial-Lader. Sah ganz OK aus- und bis auf den Riemenversatz war es bestimmt ohne Problem zu fahren.
Es gibt auch die Möglichkeit den Lader/Ansaugbrücke des S4 V6 (kompressor&Ansaugkrümmer als eine Einheit) auf den alten zu bauen, ob es aber vom Platz her unter die haube des "Alten" paßt muß halt probiert werden. Der Vorteil wäre jedenfalls, das die Ladeluftkühler schon integriert sind und das der Preis einfach unschlagbar wäre (gebraucht). Die Bypassklappe/Stellmotor ließe sich einfach mit 2-3 Drucksensoren ansteuern und somit der zeitliche Aufwand auch reduziert werden können. EINFACH ist immer besser als kompliziert!
Damit würden auch weitere Probleme aus Luftschwingungen im Ansaugbereich reduziert, da der Ladedruck einfacher zu regeln wäre als mit einfachen Ventilen, da man die Klappe ja stufenweise ansteuert. Damit wäre auch ein vernünftiger Leerlauf machbar, ohne weitere "Extras" wie z.B. eine Riemenkupplung verbauen zu müssen.
Geändert von rs6tt (22.01.2012 um 15:18 Uhr)
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