Ölwechsel nach Jahren oder km?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen


    • Ölwechsel nach Jahren oder km?

      Ölwechsel eher nach Jahren oder km? 40
      1.  
        Jahre (5) 13%
      2.  
        Kilometer (12) 30%
      3.  
        Mir egal, ich mach jedes Jahr einen, egal was auf'm Zettel steht (23) 58%
      Hallo,
      ich stell mir gerade so eine Grundsatzfrage. Wenn auf einem Ölzettel im Motorraum steht "nächster Ölwechsel in 15.000km oder einem Jahr", wie haltet ihr das bei (Sommer-)Autos die nur 5.000km im Jahr bewegt werden?

      Wechselt ihr trotzdem nach einem Jahr oder erst nach drei, beim Erreichen der +15 tmk?

      Meiner Meinung nach wird das Öl ja nicht schlecht wenn es nur in der Ölwanne rumlungert. Zumindest nicht schlechter als wenn es im Kanister im Regal steht. Dem Filter sollte das ja gänzlich egal sein.

      Bei meinem Sommerauto halte ich mich eher an die Kilometer, nicht an die Jahre. Beim Winterauto wird das Öl jährlich gewechselt, da es deutlich billiger ist. Außerdem ist das Auto auch deutlich älter, dem schadet das sicher nicht.
      --
      Porsche Boxster 986 S Facelift
      Audi 80 B4 quattro Competition 16V
      Triumph Speed Triple T509 955i
      Besucht doch meinen Flickr Fotostream

      Hallo,

      schau mal hier: (hier klicken) Dort findest du sicher vieles zum Audi.


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

      PS. Der Link für zu externen Angeboten von eBay.

    • Rein theorethisch ist Motoröl bis zu einem gewissen grad hygroskopisch, d.h. es hat die Eigenschaft Wasser anzuziehen und zu binden. Das trifft sicherlich auch auf das in der Ölwanne lagernde Öl zu, allerdings ist der Feuchtigkeitsanteil da so gering dass es da zu keinen Problemen kommen sollte.... Ist das Öl mit dieser minimalen Menge Wasser gesättigt (da es ja eigtl. lipophil ist) gibt es keinen weiteren "schlechtmacher".

      Um deine Frage zu beantworten warum du das dann wechseln lassen solltest: Damit die Werkstatt wenigstens einigermaßen regelmäßig wieder bisschen Geld bekommt ;)

      Ich wechsel mein Öl auch erst nach 2 Jahren, wenn das Auto denn nur 4000km im Jahr bewegt wird.
      Manche Leute hier behaupten, dass das Öl "sauer" wird... naja... was ich davon halte sage ich mal lieber nicht ;)

      Solange es nicht flockt und nicht tiefschwarz ist und einen schönen Film bietet wenn ichs auf meinen Fingern verreibe, kein Problem...

      Habe schon Autos überführt die standen 7 Jahre, das Öl war noch Tiptop...
      Sobald es regnet, schwemmts den Dreck herein...
    • ich wechsel das öl im avant nach anzeige (longlife :undwech: ), oder lass wechseln.
      beim QP hab ich grad machen lassen, da weiss ich noch nicht, was der im jahr so an km runterreisst. sicher mach ich das dann jährlich, weil ich das fahr aufkommen so auf 10 tkm schätze.
      Es geht runter wie Öl, zu sehen das sogut wie alle guten Mitglieder aus dem alten Forum hier zu finden sind. (ein ex-user)
      wegweiser und leuchtturm
    • Öl soll wie angegeben in Abhängigkeit, welches Ereignis zuerst eintritt, nach Erreichen einer bestimmten Laufleistung oder nach einer definierten Zeitspanne getauscht werden.

      Im ordnungsgemäß verschlossenen Originalgebinde lassen sich Motoröle relativ lange lagern. Die Hersteller empfehlen, eine Zeit von drei bis maximal fünf Jahren nicht zu überschreiten. Bei längerer Lagerdauer können Bestandteile der im Öl gelösten chemischen Additive ausfällen.

      In angebrochenen Gebinden sollte die Lagerungszeit für Motoröl ein halbes Jahr nicht überschreiten. Jedes Gebinde "atmet" infolge wechselnder Umgebungstemperaturen, d.h. es zieht Außenluft mit entsprechender Luftfeuchtigkeit ein. Dies verringert durch chemisch-physikalische Reaktionen mit den Additiven die Leistungsfähigkeit des Motoröls.

      Trotz bedeutender Entwicklungssprünge unterliegen Motoröle immer noch einem gewissen Verschleiß und müssen daher nach einem bestimmten Zeitraum gewechselt werden. Gründe hierfür sind die natürliche Öl-Alterung, der Abbau der Additive und die Verschmutzung durch Verbrennungsrückstände (z.B. Ruß, Schwefel­oxide, Wasser), Staub aus der Atmosphäre und me­chanischen Abrieb. Ein Nachfüllen von frischem Motoröl allein genügt nicht.
      Bei Ottomotoren mit häufigen Kaltstarts kann es ferner zu einer Verdünnung des Motoröls durch un­ver­brannte Benzin-Bestandteile kommen. Dadurch wird die Viskosität abgesenkt und die Schmierfähig­keit des Motoröls herabgesetzt.
      Ölverdickung tritt überwiegend in Dieselmotoren durch Rußaufnahme des Motoröls, aber auch in Ot­tomotoren bei extremer thermischer Belastung auf. Die Verdickung sorgt insbe­sondere in der kalten Jahreszeit für Kaltstartschwierigkeiten und macht unter Umständen einen zusätzlichen Ölwech­sel erforderlich.

      Motoröl altert im Motor, auch wenn der Wagen nie läuft. Die im Öl vorhandenen Oxidationsstabilisatoren werden mit der Zeit abgebaut, das Öl altert.
      Ebenso geht der im Öl enthaltene Korrosionsschutz mit der Zeit verloren, so dass Motorteile im Motor rosten!

      Fingerprobe, ob's schön schmierig ist bzw. optisch läßt sich nicht feststellen, ob's Öl verschlissen oder noch ok ist, da Motoröl hohen Temperaturen und Drücken im Betrieb ausgesetzt ist, da also ganz andere Bedingungen herrschen, die man als Laie nicht simulieren kann.
      Ist also totaler Schmarrn, zu sagen, dass Öl nach x-Jahren im Motor noch ok war bzw. sein könnte ...
      [SIZE=4]Herdentiere folgen blind Konsum, Kommerz und Spaß...
      doch wer der Herde hinterher läuft frisst nur Scheiße, nicht das Gras!

      Daher
      http://forum.webcreatecs.de
      [/SIZE]
    • Und wenn ich mal keinen vollkommenen Schmarrn erzähle verkaufe ich PKW und NFZ Öl in Großgebinden an Endverbraucher.

      Das was du aufzählst lässt sich in keinster Weise chemisch nachweisen, es sind lediglich Hypothesen die getroffen wurden aber im Umfang wie der TE es wissen möchte unbrauchbar sind.

      Bis zu einem Gewissen grad gebe ich dir recht, bei 0W60 Ölen z.b. beginnt die "Alterung" schneller als bei einem 10W40, jedoch ist es wohl oder übel sinnlos das Öl jedes Jahr zu wechseln, auch wenn das Auto nur 2kkm bewegt wurde. Die "Additive" lösen sich genauso wenig aus dem Öl wie irgend was anderes. Wenn, dann verändern sie sich, in Form von verflockung oder auch durch Fremdeinwirkung wie du sie in Form der Verdickung genannt hast.

      Das die Ölindustrie, die Werkstatt und auch die meisten Händler dir natürlich was anderes erzählen ist selbstverständlich.
      Sobald es regnet, schwemmts den Dreck herein...
    • Ja gut, bei der Zeit wunderts mich dann auch nicht mehr...

      Castrol hat das Öl "Castrol RS" früher (schon länger her) als 0W60 verkauft, obs das selbe ist wie das aktuelle Castrol RS als 10W60 kann ich dir aber nicht sagen, war jedenfalls ne ziemliche Brühe was ich so gehört habe.
      Sobald es regnet, schwemmts den Dreck herein...