A6-C4-1994-ABC - Motorsteuergerät SCHEINT verrückt zu spielen...

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    • A6-C4-1994-ABC - Motorsteuergerät SCHEINT verrückt zu spielen...

      Das Problem besteht seit eineinhalb Jahren und trat auf, nachdem bei einer Bank die Zylinderkopfdichtung gewechselt wurde. VIELE Werkstätten haben sich an der Sache versucht, unter anderem ein Motorenspezialbetrieb, keiner ist auch nur in die Nähe der korrekten Diagnose gekommen.

      Inzwischen kann ich wenistens beschreiben, was reproduzierbar auftritt. Und zwar SCHEINT es so, als ob das Motorsteuergerät den Verstand verliert. Nun könnte man mutmaßen: Aha, klarer Fall - das Ding ist kaputt. Genau das glaube ich aber nicht...

      Vielmehr scheint es nach jeder Form von internem oder externem Reset auf seine Grundeinstellung danach eine Art LERNPROZESS zu durchlaufen, an dessen Ende immer extrem unrunder Lauf des Motors steht, so unrund, daß das Auto erstens nicht mehr angenehm zu fahren ist und auf lange Sicht die Lager und sonstige Bestantteile darunter leiden werden.

      Gemacht wurden inzwischen viele Dinge an dem Motor: Austausch der KOMPLETTEN Zündanlage bis auf das Steuergerät selbst. Wechsel des Kraftstofffilters. Reinigung des Benzinsystems mit Additiv. Wechsel von Ansauglufttemperatursensor samt Kabel.

      Was nicht gemacht wurde: Einspritzventile mit neuen O-Ringen versehen oder gereinigt oder gar getauscht. Das wäre sicherlich sinnvoll und könnte durchaus das Grundproblem sein. Allerdings finde ich keine neuen Ventile am Markt und gebrauchte werden kaum signifant besser sein. Konkrete Hinweise welche Ersatzventile am Markt verfügbar sind, die zwar nicht Audis Gnaden haben, aber wunderbar funktionieren, könnten mir weiterhelfen.

      Vor zwei Wochen habe ich die Zündkabel erneuern lassen, es wurde der Fehlerspeicher ausgelesen und das Steuergerät zurückgesetzt. Keine Ahnung, was da im Detail gemacht wurde. Als ich das Auto abgeholt habe, lief der Motor kurz nach dem Anlassen etwas unrund, ging aber kurz danach in einen wunderbaren Betriebszustand über, er lief RUND. Nicht perfekt, aber im Vergleich zu vorher ein wahres Weltwunder. Ich also glücklich.

      Ein paar Motorstarts später war mein Problem wieder da, ohne daß irgendwer irgendetwas gemacht hätte. Vielleicht was ANDERES an der Zündung? Alles getauscht und bei jeder Etappe gehofft, es wäre weg. War es aber nicht.

      Also: NACHDENKEN. Was könnte es noch sein? Einspritzventile, klar. Aber ohne Ersatz nicht auf einen definierten Wert zu bringen und außerdem können sie ja nicht komplett im Eimer sein oder komplett zugesetzt, sonst hätten sie zwischenrein ja nicht funktionieren können.

      Vielleicht ein LERNPROZESS, der nach einem Reset auftritt? Was ist denn eigentlich mit den Lambdasonden, die sind schließlich uralt? Kann man die testhalber abstecken? Ja, kann man. Mal sehen. Und es geschah ein Wunder: Nach kurzem anfänglichen Unrundlauf stellte sich wieder das Wunder ein, mein Motor tat, was er soll.

      Einige Motorstarts später sind wir wieder da, wo wir eigentlich nicht sein sollten, mein Motor und ich. Und ich bin mir immer sicherer, daß das Motorsteuergerät beim Rücksetzen oder bei so heftigen Eingriffen wie dem Abstecken der Lambdasonden in einen Grundzustand schaltet und anschließend irgendwas auswertet und darauf aufbauend etwas verändert, was dann irgendwann im totalen Unrundlauf endet.

      Momentane Arbeitshypothese: Der Klopfsensor liefert irgendwelche schrägen Werte in Verbindung mit einer sowieso nicht hundertprozentigen Rundlauftendenz aufgrund nicht optimal arbeitender Einspritzventile.

      Es ergeben sich für mich jetzt vier Fragen(-bereiche):

      1. Habt Ihr Erklärungen für dieses Verhalten? Weiß irgendwer im Detail, was im Motorsteuergerät geschieht? Warum „lernt“ dieses Gerät ganz offensichtlich irgendetwas von irgendeinem Sensor, schreibt aber nichts über diesen Lernprozeß in den Fehlerspeicher? Der ist nämlich immer leer, bzw. enthielt nur mal einen Kurzschluß bezüglich des Temperatursensors, der ja dann getauscht wurde nebst Kabelwechsel.

      2. Wie kann ich das Steuergerät ZWINGEN, sich zu resetten? „Lambdasonden wieder anschließen“ könnte eine Idee sein. Und dann wieder abstecken. Und so fort...

      3. Woher bekomme ich nagelneue Einspritzventile und vielleicht gar zugehörige Einsätze für die Ansaugbrücke?

      4. Was könnte sonst noch so einen Lernprozeß im Steuergerät auslösen? Andere Sensoren? Mir fallen da wenige ein, die in echte Rückkopplung treten können. Drosselklappenpoti? Irgendwas am Leerlaufregelventil?

      Vielen Dank im voraus für Eure Ideen und sorry wegen des vielen Textes. Keine Ahnung, wie ich das hätte kürzen sollen, es ist einfach total vertrackt und jedes Mal, wenn man denkt, jetzt hat mans gefunden, ist 10 Motorstarts später alles wieder beim alten. Das ist ziemlich frustrierend...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ClassicForever ()

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