Ist Quattro eigentlich noch der Ultimative Antrieb?

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DanObe

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Hab mich jetzt mal ein bisschen mit den verschiedensten Allrad Varianten beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen das Quattro eigentlich schon lange nicht mehr Stand der Dinge ist.

Im Vergleich zu Mercedes 4matic, VW´s 4motion und BMW´s X-Drive ist Quattro eigentlich dumm wie Stroh und bringt keine Vorteile mehr mit sich.
BMW´s X-Drive ist z.b. mit dem ESP vernetzt und erkennt eine über- oder untersteuer Tendenz schon im vorhinein und kann mit einem Wechsel der Antriebskräfte schlimmeres verhindern. Ähnliches gilt auch für 4Motion und 4 Matic.
Weiters kann X-Drive bei Hochgeschwindigkeitsfahrten und langsamen Rückwärts einparken auf 100% Hinterradantrieb umschalten. Im Bedarfsfall aber auch 100% Vorderradantrieb herstellen. Quttro hingegen kann nur max. 2/3 der Antriebskräfte auf eine Achse verlagern.

Jetzt frag ich mich welche Vorteile hat Quattro eigentlich noch.
Keine Frage, bis vor ein paar Jahre war Quttro sicher unschlagbar, aber mittlerweile ist es veraltert und es gibt besseres.

Grüsse
Daniel
 

snolting

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MOIN!

Sicher können die neueren Allrad Arten einiges mehr, allerdings ist mir eine vernünftige Mechanische Antriebsart wesentlich lieber als eine wo irgendein elektrisches Steuergerät noch nachträglich was verstellt oder gar verstellen muss, im Alter gibt es da teilweise richtig heftige Probleme.
Achja Quattro von Heute ist nicht gleich Quattro von Gestern.
Grüße

Snolting
 

Anonymous100

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und an die Verteilung der Antriebskräfte auf die einzelnen Achsen macht dem Quattro keiner was vor.

Der Fährt im Normallfall immer 50:50.
wenn es sein muß Verteilt er die Kräfte 30:70 - 70:30.
Das kan meines wissens kein anderer Allrad.
VW und Mercedes auf jeden fall nicht.
 
fritzchr

fritzchr

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Hmmm, ich für mein Teil find extrem interessant, auf was für einem hohen Niveau die modernen Allradsysteme arbeiten. Die stufenlose und extrem sensitive Regelung des am jeweiligen rad zur Verfügung gestellten Drehmomentes über die Bremsanlage ist vielleicht erstmal irritierend, weil man ja energie verbrät, die man zuerst zum Rad bringen mußte, aber andererseits ist eine direktere und schnellere Steuerung der Kraftverteilung wohl zur Zeit kaum möglich!
SAGENHAFT...

Aber der Mensch in mir will das nicht. Mir gefällt die reine Mechanik besser, möglichst wenig Technologie an Bord, dafür aber ausgereift und für mich als Steuermann klar zu beeinflussen und zu durchschauen. Auch wenns dann niemals so perfekt ist, als wenn das ein Steuergerät macht, ICH will fahren... :!:

Aber für dei allgemeine Kundschaft ist das halt gedacht, die imer stärkere technisierung. Mir isses heutzutage generell zuviel Klimbim drumrum, aber da denken die meisten ja zum glück etwas geistig befreiter als ich und manch anderer.

Fazit: Quattro is toll, die anderen werden aber in Zukunft bestimmen, dass die Entwicklung weg von reiner Mechanik geht. Meine Sicht der Dinge.

Christian

NACHTRAG:
Außer bei den Leuten der Beschleunigungsfraktion, da is bestimmt so ein "moderner" Allrad der megalooser bei verschärften Bedingungen :mrgreen:
 

DanObe

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schorsch9999 schrieb:
und an die Verteilung der Antriebskräfte auf die einzelnen Achsen macht dem Quattro keiner was vor.

Der Fährt im Normallfall immer 50:50.
wenn es sein muß Verteilt er die Kräfte 30:70 - 70:30.
Das kan meines wissens kein anderer Allrad.
VW und Mercedes auf jeden fall nicht.

Sehr wohl machen das die anderen auch. X-Drive schafft eine 100%ige Aufteilung und 4motion auch fast. Mit 4Matic hab ich mich zuwenig beschäftigt um genauere Auskunft darüber zu geben.
70:30 oder 30:70 ist nicht viel.

Zitat aus dem Technik Lexikon von VW:
Die Kupplung regelt das Moment stufenlos von Null bis zur vollen Übertragung hoch, was einer Aufteilung des Antriebs von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterrädern entspricht, je nach Reibwertverhältnis sind sogar bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an der Hinterachse möglich.

Zitat aus der Pressemappe X-Drive:
Im Verteilergetriebe sitzt das Kernelement von xDrive: Die elektronisch geregelte Lamellenkupplung, die den Kraftfluss zur Vorderachse innerhalb von Millisekunden je nach Bedarf regelt. In Extremfällen können Vorder- und Hinterachse dadurch völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden werden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Längssperre bei konventionellen Allradantrieben.

Grüsse
Daniel
 
thomas.w

thomas.w

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hi,

also solange wir "nur" ueber das verteilergetriebe zwischen vorder und hinterachse sprechen. muss man dem torsendiff. zugute halten dass es keine reibbeläge hat de verschleißen.
dass 50:50 nicht optimal ist und man damit kein tolles kurvenfahrverhalten erzielen kann hat audi auch begriffen daher hat man nun ja 40% vorne und 60% hinten.
somit kann man wohl auch noch die nächsten jahre mit nem torsendiff. vernuenftig fahren.

was die drehmomentverteilung auf einzelne räder angeht so halte ich für den sportlichen einsatz das hinterachsdiff. aus dem mitsubishi evo8 für die zukunftsweisendste lösung.
da kommt dann vermutlich (hab mich im detail nicht damit befasst) wieder ein steuergerät zum einsatz.

g tom
 

AndyAmbros

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Ich weis ja nicht ob von euch schon wer mal die allradtechnik von BMW und Benz gesehn hat, aber da hab ich noch zwei extra Getrieb. Das Hinteraxgetrieb und das Vorderaxgetrieb (Wobei das Vorderaxgetrieb schon einen sher komischen und fragwürdigen verbauort darstellt.). Beim Quattro gibts da nur ein zusätzliches Getriebe. Ich mein ja nur mehr Lager mehr Reibung. Die elektronischel regelung vom Quattroantrieb wird vom ESP mit Erledigt, stellt es fest das ein rad keinen Bodenkontakt mehr hat wir es zum beispiel mit der Bremszange abgebremst. Die Anderen Hersteller haben auch große Probleme mit verbrauch, bei Audi ca. ein Liter mehr, bei Mecedes und BMW schon werksangabe 1,6 und 1,7 mehr.
Bei verschiedenen Tests zwischen Alradlern hat der Audi immer noch mit sehr gut abgeschlossen und meine das Audi damit auch noch eine Ganze Zeitlang leben kann. Es könnte sie der grund wegen der schlechteren gewichtsverteilung dazu zwingen das sie auf ein anderes sistem umsteigen wie z.B. der VW Toureg. Den beim Quattro und bei den Fronttriebler mus der Motor ja immer vor der Vorderachse aufhörn.
 

wolfi20v

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naja,wenn man sich den thread hier ansieht, und dann das video ansieht kommt man zu einem anderen schluss...


soviel zu dem thema....

PS:ich fahre lieber eine gute mechanische regelung als einen elektrischen und feinmechanischen müll der andauernd kaputt geht und mehr probleme bereiten kann und wird als eine gute, ausgereifte mechanik...


gruss wolfi
 
Billman

Billman

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Wenn wir ueber die beste allradtechnik fuer sehr guten kurvenverhalten sprechen wollen dann heisst Mitsubishi EVO ab 6 bis 8 (mit manche probleme bei den EVO 6 und 7 bei getunten fahreugen mit sehr viel drehmoment, und probleme mit die AYC elektrik)! Dann kommt Subaru mit Impreza 22B und den neuen Impreza WR1 (da kann man die vorder-hinten aufteilung mit einen drehknopf stufenlos von 20:80 bis es Lockt), und dann kommt die gute Technik mit torsen und LSD wie die Audi Quattro, Lacia integrale, Escort Cosworth, Celica GT4 usw.

Dann kommen die 4-Motion systeme mit haldex die nicht sehr halbar und so gut sind wie die Torsen!

Ausserdem bei sehr schnelles fahren die 4-Motion systeme und das Quattro system vom S3 glaube ich, sind ein bischen langsam bis es auf volle allrad kommt und das macht diese fahrzeuge auch ein bischen unstabil im grenzbereich!
 
Thorsten

Thorsten

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Denke mal das die doch ein wenig veraltete Technik (auch wenn überarbeitet) von Audi nicht mehr das Maß aller Dinge ist.
Mittlerweile gibt es einige Allradler die sich nicht verstecken müssen.

Ich persöhnlich bin kein Freund von dieser elektrischen Technik.
Mag sein das sie besser ist, aber ich bin das "Gehirn" im Auto und möchte schalten und walten.
Nicht son kleiner schwarzen Kasten !

Daher finde ich die "Ur"-Quattro's absolut klasse. Drehschalter, 2-Strufen und fertig.

Vermute mal das Quattro im Verhältnis zu anderen permanet-angetrieben Auto's die günstigere/einfachste ist (1 Getriebe; 1 Ausgleichsgetriebe(Torsten); 1 Diff). Evtl noch heute....
 
mZe

mZe

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naja, gerade weil quattro immer an is,. finde ich es echt gut.
das 4motion / 4matic schaltet sich ja sogar oft erst dazu, wenn er anfängt zu drehen, da ist es oft schon zu spät ;-9

quattro fährt einfach und alt ist ja auch nicht immer schlechter ;-)
 

Anonymous100

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Dazu nur noch eins,

Das die neueste Technik ist nicht immer das beste.

Ich hab im Winter mal aus einem abschüssigen Acker nen abgeflogenen Golf rausgezogen.
Da traute sich kein Abschleppwagen hin und die Seilwinde war zu kurz.

Bin runtergefahren (bis zum Schweller eben im Schnee) hab ihn angehängt und rausgezogen.

Der war beeindruckt vom Quattro, und ich bins jeden Winter.

PS: Bald ist wieder Quattrozeit (Winter) :huepf:

Denn beim Quattro bin ich noch der Chef und nicht eine BlackBox :!:

Heutzutage ist der Fahrer ja entmündigt:
darf nicht mehr Bremsen, Lenken, Beschleunigen, .... wenn es die elektronik nicht erlaubt.
Und was ein Steuergerät kostet wenn's defekt ist brauch ich ja niemand erzählen.

Wie hieß es früher in der VW Werbung so schön:
Was nicht eingebaut ist, kann nicht kaputtgehen :lol:

Gruß schorsch9999
 
80 20v umbau

80 20v umbau

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Zitat aus der Pressemappe X-Drive:
Im Verteilergetriebe sitzt das Kernelement von xDrive: Die elektronisch geregelte Lamellenkupplung, die den Kraftfluss zur Vorderachse innerhalb von Millisekunden je nach Bedarf regelt. In Extremfällen können Vorder- und Hinterachse dadurch völlig entkoppelt oder starr miteinander verbunden werden. Die starre Verbindung entspricht dabei der Längssperre bei konventionellen Allradantrieben.
Das heisst doch nur, dass höchstens 50 Prozent zur Vorderachse gehen können, also "starr". Das andere Extrem ist entkoppelt, also nur frei mitlaufend.
Und wenn ich mir das anschau, wie bei BMW und Benz der Allrad eingebaut ist, mit normalen Allradgetriebe plus Vorderachsgetriebe, und noch dazu geht die vordere linke Antriebswelle quer durch die Ölwanne, dann weiss ich für mich, dass der Vorsprung durch Technik noch weiterhin besteht.
 
Bartman

Bartman

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Hallo,

das Problem bei Benz oder BMW ist die Zeit, bis die Antriebskraft dementsprechend umdisponiert wird. Bei Quattro sofort, alle anderen haben da noch eine Gedenksekunde. Auch Quattro ist nicht mehr von Elektronik frei (ESP, ASR, EDS, ...).

Gruß
 

mcaudi

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Hi
Weis jetzt nich ob der Test 2002 oder 2003 in der Auto Bild war, aber da war der Quattroantrieb (A6) immer noch der Beste, jedenfalls vom Gesammtergebniss her gesehen. Der Benz (E-Klasse) kam ins rotieren wenn nicht alle kleinen elektrischen Helferchen an waren.
Ich halte rein mechanisch geregelte Allradantriebe für besser, denn da kann nix ausfallen, siehe auch Bremasistent beim Benz, fällt der aus bist du geliefert. Wenn die Elektronik funktioniert gibt es sicherlich Vorteile für solche Systeme, aber Audi hat ja auch schon solche Helferlein drin.
Und die Physik kann kein Antrieb überlisten, nur den Grenzbereich verändern und abmilderen. Das wichtigste bei allen Antrieben ist immer noch die Vernuft des Fahrers.
Bin die Tage alle 3 Smarts mal auf ner kleinen Teststrecke gefahren inkls. Rutschbahn, man ist ESP nervig, aber ohne wäre ich mit dem for-tow ein Kreisel gewesen. Fahrspass = 0 aber recht sicher, der Roster war aber besser abgestimmt, das aber nur so am Rande.

gruss mc
 

Kai.

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Moin

Also wenn Allrad dann Quattro. (Ausser bei Geländewagen)

Bin auch kein Freund von Steuergeräten und Technik im Auto. Das sollte man alles selber in der Hand haben.

Von daher ist der alte Quattro-Antrieb des Typ85 für mich das Optimum. Da kann man wenigstens noch selber sperren und wird nicht bevormundet wie beim Torsen-Diff und anderen noch moderneren Systemen! :idea:

mfg Kai
 

DanObe

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Bartman schrieb:
Hallo,

das Problem bei Benz oder BMW ist die Zeit, bis die Antriebskraft dementsprechend umdisponiert wird. Bei Quattro sofort, alle anderen haben da noch eine Gedenksekunde. Auch Quattro ist nicht mehr von Elektronik frei (ESP, ASR, EDS, ...).

Gruß

100 ms braucht X-Drive zum Lastverteilen, 200 ms vergehen wenn man von null Vollgas gibt bis der Motor Drehmoment aufbaut. Also stellt das kein Problem bei X-Drive dar.

Und wenn die meisten hier schreiben, "ich bestimme selber beim Fahren" dann sollte er sich lieber einen 20 Jahre alten Audi kaufen, denn da gabs noch Vergaser und einen Seilzug vom Gaspedal weg, die neuen Diesel und sogar Benziner funktionieren vollelektronisch und das Gasgeben regelt ein Programm, da is nix mehr mit Seilzug. Warum ist das so? Weil es mehr Vorteile als Nachteile bringt und genauso ist es beim Allrad auch. Ausserdem, was bestimmt man beim Quattro selber? Gar nichts, man kann auch nicht mehr als Gas geben, alles andere regelt das Torsen oder im Fall X-Drive, die Elektronik.

80 20v umbau schrieb:
Das heisst doch nur, dass höchstens 50 Prozent zur Vorderachse gehen können, also "starr". Das andere Extrem ist entkoppelt, also nur frei mitlaufend.

Das stimmt so nicht.
Nur wenn die Verbindung starr ist hat man eine 50:50 Verteilung. Wie du aber auch geschrieben hast kann X-Drive Vorder- oder Hinterachse entkoppeln, was soviel heißt wenn die Hinterachse entkoppelt ist geht 100% der Motorleistung an die Vorderachse.

Grüsse
Daniel
 
S4tom

S4tom

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Das stimmt so auch wieder nicht.

Ich kann auch bei gesperrtem Differential an eine Achse 100% bringen. Und zwar genau in dem Fall, in dem man Allrad braucht: Wenn eine Achse z.B. auf Eis steht und die andere auf Teer. Dann geht auf die "Teerachse" 100% und auf die "Eisachse" eben gar nichts.

Allgemein denke ich ist Quattro immer noch das Beste. Eben weil keine Elektronik benötigt wird, das (die) Getriebe sehr kompakt und platzsparend sind und allgemein keine "Gedenksekunde" wie bei den elektronischen Allradlern ist. Der VW-Allrad (dazu gehören auch TT und A3, obwohl Quattro draufsteht) verteilt nur Kraft, wenn er einen Drehlzahlunterschied merkt. Das bedeuted auch, daß im normalen Fahrbetrieb nur eine Achse (vorne) angetrieben wird. Deswegen auch der unterschiedliche Verschleiß. Mit gesperrtem Mitteldifferential (mein Typ85) kann ich den Berg genauso runterkraxeln wie rauf. Das VW-Prinzip (und andere) fangen erst mal über die Vorderrräder zu schieben an, bis die elektronik merkt: "UUps, da rutscht ja was!".

Ist schon lustig, manche Hersteller müssen sogar den Vorderachsantrieb durch die Ölwanne lassen (ist glaube BMW oder Mercedes).


Tschau
Tom

90Q Typ 85 (KV, natürlich ohne KAT)
S4 C4 (AAN, org. 63.000)
 

DanObe

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S4tom schrieb:
Das stimmt so auch wieder nicht.

Ich kann auch bei gesperrtem Differential an eine Achse 100% bringen. Und zwar genau in dem Fall, in dem man Allrad braucht: Wenn eine Achse z.B. auf Eis steht und die andere auf Teer. Dann geht auf die "Teerachse" 100% und auf die "Eisachse" eben gar nichts.

Allgemein denke ich ist Quattro immer noch das Beste. Eben weil keine Elektronik benötigt wird, das (die) Getriebe sehr kompakt und platzsparend sind und allgemein keine "Gedenksekunde" wie bei den elektronischen Allradlern ist. Der VW-Allrad (dazu gehören auch TT und A3, obwohl Quattro draufsteht) verteilt nur Kraft, wenn er einen Drehlzahlunterschied merkt. Das bedeuted auch, daß im normalen Fahrbetrieb nur eine Achse (vorne) angetrieben wird. Deswegen auch der unterschiedliche Verschleiß. Mit gesperrtem Mitteldifferential (mein Typ85) kann ich den Berg genauso runterkraxeln wie rauf. Das VW-Prinzip (und andere) fangen erst mal über die Vorderrräder zu schieben an, bis die elektronik merkt: "UUps, da rutscht ja was!".

Ist schon lustig, manche Hersteller müssen sogar den Vorderachsantrieb durch die Ölwanne lassen (ist glaube BMW oder Mercedes).

Ich wüsste jetzt nicht was daran schlecht sein soll nur weil eine Achse durch die Ölwanne verläuft. Ist bei BMW und Mercedes auch nicht anders zu lösen weil deren Motor eben Hinter der Vorderachse sitzt (was aus Fahrdynamischer Sicht auch besser ist) und nicht vor der Vorderachse.
Ich weiß jetzt nicht genau ob VW im Normalfall nur eine Achse antreibt oder alle zwei, aber bei X-Drive werden bis 180 km/h immer alle 2 Achsen angetrieben. Beim Anfahren bis 20 km/h 50:50 und danach werden die Antriebskräfte je nach Bedarf variiert.

Grüsse
Daniel
 

christianS

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DanObe schrieb:
Ich wüsste jetzt nicht was daran schlecht sein soll nur weil eine Achse durch die Ölwanne verläuft. Ist bei BMW und Mercedes auch nicht anders zu lösen weil deren Motor eben Hinter der Vorderachse sitzt
Ist mit aufwendig, daher teuer in der Herstellung, eine zusätzliche Fehlerquelle und mit Sicherheit auch bei anderen Reparaturarbeiten ständig im Weg.
So elegant wie bei einem Fronttriebler mit Längsmotor läßt sich Allrad halt bei anderen Konzepten nicht realisieren.
Ob Torsen auf Dauer das Beste ist, ist eine andere Sache.
 
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